Die MGC ist beteiligt am sächsischen Forschungsverbund zur Entwicklung eines elektrischen CO2-Kältemittelverdichters für batterieelektrische Fahrzeuge.
Ziel des Projekts ist es, einen leichteren, effizienteren und nachhaltigeren #Verdichter für das Thermomanagement von Elektrofahrzeugen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht der Einsatz eines innovativen Aluminium-Matrix-Composite-Werkstoffs, kurz #AMC. Dieser Werkstoff ist mit keramischen Partikeln verstärkt und soll den schwereren Grauguss ersetzen, ohne dabei wichtige Eigenschaften wie #Festigkeit, #Verschleißbeständigkeit und #Dichtheit zu verlieren.
Der Verdichter arbeitet mit CO₂ als natürlichem #Kältemittel. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung klimaschädlicher chemischer Kältemittel geleistet. Gleichzeitig soll durch #Leichtbau, #Effizienzsteigerung und #Recycling der Fertigungsspäne ein nachhaltigerer Produkt- und #Werkstoffkreislauf entstehen.
Die Projektpartner bringen unterschiedliche Kompetenzen ein:
thyssenkrupp Automotive / Dynamic Components Chemnitz entwickelt und erprobt den Verdichter.
Die Metallgießerei Chemnitz GmbH übernimmt die gießtechnische Umsetzung der AMC-Bauteile.
Die Technische Universität Chemnitz / WOT – Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik begleitet das Projekt aus wissenschaftlicher Perspektive mit Werkstoff-, Oberflächen-, Korrosions- und Recyclinguntersuchungen.
Die Bernstein Mechanische Fertigung (BMF GmbH) verantwortet die anspruchsvolle spanende Bearbeitung der neuartigen AMC-Gussbauteile.
Die MGC wird die Gießtechnik für das AMC-Bauteil entwickeln, wobei die Herausforderungen bei der optimalen Vergießbarkeit des AMC und der gleichmäßigen Verteilung der Keramikpartikel liegen.






