Forschung
Unsere Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung werden bevorzugt gemeinsam mit unseren Kunden betrieben.
Im Vordergrund steht sowohl die Weiterentwicklung der Werkstoffe aus Aluminium als auch die Lösung individuell auftretender Probleme und besonderer Anforderungen an die Gusssstücke.
Unser Gießereiingenieur arbeitet projektbezogen mit dem Ziel der Werkstoff- und Gussteiloptimierung. Unterstützend werden erfahrene Institute (z.B. Gießerei-Institut der TU Bergakademie Freiberg, Fraunhofer IWU) eingeschaltet. Uns gelingt es, die erforderlichen und notwendigen Vorteile für unsere Kunden regelmäßig aufzuzeigen.

Forschungsprojekte
Wir beteiligen uns schon länger an einzelnen Forschungsprojekten im Bereich Werkstoff- und Verfahrensentwicklung und konnten die Forschungsergebnisse erfolgreich in der Entwicklung und Fertigung von Gussteilen anwenden.
AluFil - Entwicklung eines sinterfähigen Filaments für die wirtschaftliche Herstellung von Aluminiumbauteilen im FFF-Verfahren
Zusammen mit unseren Partnern, der MiMtechnik GmbH, der TU Chemnitz – Professur Umformtechnik und Professur für anorganische Chemie, starten wir zum 01.01.2026 das Projekt
„AluFil – Entwicklung eines sinterfähigen Filaments für die wirtschaftliche Herstellung von Aluminiumbauteilen im FFF-Verfahren“,
wobei wir den Part der Technologieentwicklung 3D-Druck übernehmen.


Generatives Lost-Model-Verfahren für die CO2-reduzierte in-situ-Fertigung von Aluminiumgussbauteilen - GLoriA
In 2024 startete unser Forschungsprojekt GLoriA zusammen mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden sowie der Firma Tecnaro.
Wir entwickeln gemeinsam ein „Generatives Lost-Model-Verfahren für die CO2-reduzierte in-situ-Fertigung von Aluminiumgussbauteilen“


OxiCer - BaMOX / Einsatz und Evaluation des Handgießtiegels unter Praxisbedingungen in der Aluminiumgussindustrie - abgeschlossen 2023


Zusammen mit unseren Partnern
TU Chemnitz – Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung
sind wir an der „Entwicklung einer basaltfaserverstärkten Mischoxidkeramik als innovativer Verbundwerkstoff für kostengünstige Produktionshilfsmittel in der Aluminiumgussindustrie“ beteiligt.
Optipor - Optimierung des Porositätenprofils
Wir sind Mitglied des FuE-Teams Optipor mit folgendem Forschungsthema:
„Untersuchung der Keimbildungsmechanismen von Gasporen zur reproduzierbaren Einstellung und Optimierung des Porositätenprofils in Al-Si-Gusslegierungen zur Erhöhung des Widerstands gegen Ermüdungsschädigung im Bereich sehr hoher Lastspielzahlen“. (AiF-Nr. 21018N)

„Entwicklung einer Fertigungsmethode für hochbelastete Leichtbaustrukturen in hybrider CF-Mg-Verbund/Al-Guss Mischbauweise“ - 2019 abgeschlossen
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden haben wir faserverstärkten Aluminiumsandguss mit einer auf ein Minimum reduzierten Umhüllungswandstärke entwickelt und in den Serienguss eingeführt.
Hartschäume – in 2016 abgeschlossen
„Entwicklung einer Verfahrenstechnik zur Herstellung biobasierter ligninhaltiger Hartschäume für den Einsatz in Gießprozessen“
In Zusammenarbeit mit dem Beckmann Institut für Technologieentwicklung e.V.
In 2014 wurde das Forschungsprojekt „Nano“ abgeschlossen
Wir sind beteiligt an dem Forschungsprojekt
„Verbesserung der Energieeffizienz beim Aluminiumguss durch nanostrukturierte Oxide und Additive“
Teilprojekt: „Gießtechnische Erprobung metallurgisch wirksamer Zugaben im Sand- und Kokillenguss für den Maschinenbau“ zusammen mit folgenden Partnern:
TU Bergakademie Freiberg, Institut für NE-Metallurgie und Reinstoffe
TU Bergakademie Freiberg, Gießereiinstitut
Schäfer Chemische Fabrik GmbH
SMG Schirm Metallguss GmbH
Pinter Guss GmbH
In 2013 wurde das Forschungsprojekt „Kühlsysteme“ erfolgreich abgeschlossen
Wir sind beteiligt am Forschungsprojekt „Innovative Kühlsysteme für die Hochleistungselektronik“ mit folgenden Partnern:
Entwicklung und Fertigung Eßbach GmbH & Co. KG
Kunststein Putzger
Ziel ist die gemeinsame Entwicklung, Fertigung und Vermarktung eines universell einsetzbaren modularen Systems zur Kühlung von Hochleistungselektronik für elektrische Antriebe und Stromversorgungen.
Gefördert mit „De-minimis“-Beihilfen.
In 2013 wurde das Forschungsprojekt „Aluminiumschaumteile aus einem Guss – AlaeG“ erfolgreich abgeschlossen

In diesem Projekt werden die Grundlagen der Herstellung gießtechnischer Aluminiumschäume untersucht. Ziel ist es, die Technologie des gießtechnischen Aluminiumschäumens vom Kokillenguss auf das preiswertere und flexiblere Verfahren Sandguss zu übertragen. Das Hauptaugenmerk wird darauf gerichtet, 3-D-Aluminiumschaumteile nach Kundenwunsch in kleinen bis mittleren Stückzahlen zu fertigen, ohne dass eine aufwändige Nachbearbeitung notwendig wird.
Unsere Motivation für dieses Forschungsprojekt liegt in den zahlreichen Vorteilen von geschäumten Aluminiumgussteilen. Es wird eine Ressourcenschonung durch die Minderung des Gewichtes der Gussteile, durch den geringeren Einsatz von Material und verminderten Energieverbrauch erzielt. Dabei spielt nicht nur der geringere Energieverbrauch bei der Herstellung eine Rolle, sondern auch die Energieeinsparung durch Leichtbau bei der Verwendung der geschäumten Gussteile in bewegten Systemen.
Unser Entwicklungspartner in diesem Forschungsprojekt ist das Fraunhofer IWU in Chemnitz.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen.





